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Infrastruktur

Fahren Sie noch oder stehen Sie schon?

 

Die überfüllten Bahnsteige und total überlasteten Strassen sind kein Zukunftsszenario, nein es ist die heutige Realität im Zürcher Unterland. Der Bund plant mit der ASTRA eine Glatttalautobahn und mit der SBB einen Brüttenertunnel. Doch wo werden die Anliegen und Bedürfnisse unserer Region berücksichtigt?

 

Ich weiss nicht wie es Ihnen geht, ich stehe fast täglich zu den Stosszeiten im Stau. Und wenn ich auf den ÖV ausweichen möchte, treffe ich auf überfüllte Bahnsteige, Züge und Busse. Wann werden die Projekte Umfahrung Eglisau oder Bassersdorf vorangetrieben und wann beginnt die Planung für die versprochene Ersatzstrasse, zwischen dem Glatt- und dem Embrachertal, für das zeitlich limitierte Eigental? Werden die Anliegen unserer Bevölkerung bei den geplanten Infrastrukturprojekten des Bundes wirklich ernstgenommen?

 

Unsere Region braucht Gehör!

 

Dies gilt besonders für Infrastrukturprojekte des Bundes und ihre Umsetzung. Ich will dafür sorgen, dass nicht an der Bevölkerung im Zürcher Unterland vorbeigeplant wird.

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Finanzen

Kommende Generationen sind vor übermässigen Schulden des Kantons zu schützen. Darum müssen wir am eingeschlagenen Weg festhalten.

 

Mit einer straffen und sparsamen Budgetierung und einem sorgsamen Umgang mit den Finanzen, kann der Kanton Zürich auch künftig schwarze Zahlen schreiben. Dies ist auch nötig um die heutige Verschuldung von 4,75 Milliarden Franken weiter abzubauen und sich für eine wohl kommende Abschwächung der Konjunktur und einen schwächelnden Bankensektor zu wappnen.

 

Durch einen restriktiven Umgang beim Anstellen von Personal für die kantonale Verwaltung kann dieses Ziel zusätzlich unterstützt werden. Wir brauchen eine schlanke Verwaltung, die sich auf das Wesentliche konzentriert und nicht immer mit neuen Aufgaben überhäuft wird oder sich neue schafft.

Schreinerausbildung

Bildung

Das duale Bildungssystem ist zu stärken.

 

Als gelernter Handwerker weiss ich die duale Bildung zu schätzen. Sie ist ein wichtiger Faktor für einen wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort, für Wohlergehen und Vollbeschäftigung. Aus unserem Bildungssystem gehen hervorragende Fachkräfte hervor, die anpacken können und hohe Kompetenzen haben.

 

Es ist wichtig, die Lehrbetriebe zu stärken und diese von bürokratischem Aufwand und in finanzieller Hinsicht zu entlasten. Gleiches gilt für Fachleute, die den tertiären Bildungsweg einschlagen. Darum sollen Studiengänge und höhere Fachprüfungen finanziell gerecht unterstützt werden. Nur so können wir dem Mangel an Fachkräften entgegenwirken und unsere KMUs für die Zukunft stärken.

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Unterwegs mit Kantonsratskandidat Christian Pfaller, Bassersdorf

Artikel Gewerbezeitung Bezirk Bülach vom November 2018.

Der Tag beginnt früh bei den Pfallers und meist enthält er alle Elemente, die zum Alltag eines Unternehmers, Politikers und Familienvaters gehören. Wir haben Christian Pfaller begleitet.

 

Bereits am Vorabend hat sich Christian Pfaller einen Überblick über den kommenden Tag verschafft. So beginnt er den Tag früh, aber geordnet und mit einer guten Tasse Kaffee für sich und seine Frau Nicole, bevor er für die ganze Familie das Frühstück bereitstellt.

 

Kurz vor 7 Uhr stellt er in seinem Malergeschäft Pfaller & Söhne AG gemeinsam mit dem Führungsteam die wichtigsten Weichen. Das Bassersdorfer Unternehmen hat inzwischen über 15 Mitarbeitende und bildet 4 Lernende aus. Es deckt die Bereiche Malen, Gipsen, Boden sowie Schimmelpilz-Sanierungen im Innen- und Aussenbereich ab. «Wenn es irgendwo Herausforderungen gibt, gehe ich mit auf die Baustelle und schaue mir die Sache vor Ort an.» Malen hat viel mit Kreativität zu tun, aber auch das Handwerk muss «sitzen» – beides ist Christian Pfaller wichtig. Zudem hat sich die Arbeitskultur auf dem Bau in den letzten Jahren stark gewandelt. «Sicherheit ist genauso Thema wie der umweltgerechte Umgang mit Farben und Stoffen. Und ja: Die Effizienz ist wichtig, um im Markt mithalten zu können.»

 

Offener Kommunikator und dossierfest

 

Christian Pfaller wurde 2010 mit 34 Jahren in den Bassersdorfer Gemeinderat gewählt, seither führt er das grosse und gewichtige Ressort Bau und Werke. An manchen Vormittagen sind Sitzungen im Gemeindehaus angesagt, etwa mit den Abteilungs- oder Bereichsleitern. «Es ist mir wichtig, meine Dossiers im Detail zu kennen. So kann ich schnell reagieren und mit Mitarbeitenden und Kollegen die richtigen Entscheide treffen.» Pfaller steht für eine klare Linie, fürs Dranbleiben an wichtigen Themen. Dabei kann er durchaus hartnäckig sein, selbst wenn es einmal wehtut. Er geniesst aber auch über die Parteigrenzen der SVP hinweg Respekt für seine kommunikative, ehrliche und lösungsorientierte Haltung.

 

Mindestens an zwei Tagen pro Woche ist Christian Pfaller kurz vor 12 Uhr zu Hause. «Immer wenn meine Frau Nicole arbeitet, koche ich für die Familie.» An den Nachmittagen ist Pfaller meist im Geschäft anzutreffen. Es gilt, die Büroarbeiten zu erledigen, Offerten zu prüfen und die anstehenden Arbeiten zu koordinieren. An durchschnittlich einem Nachmittag pro Woche findet alternierend eine Gemeinderats-, Fachkommissions- oder Ara-Sitzung statt. Das ist länger im Voraus festgelegt und gut planbar. «Meist bin ich fürs gemeinsame Abendessen zu Hause und auch das geniesse ich.» An drei bis vier Abenden sind dann nochmals Politik, Gespräche oder auch Arbeit angesagt. Den Ausgleich findet Christian Pfaller beim Schwimmen oder Tennisspielen.

 

«Ich will mich auf kantonaler Ebene engagieren»

 

Politik ist für Pfaller kein Selbstzweck. Er stellt sich gerne in den Dienst der Mitmenschen, hat Freude am Abwägen von Vor- und Nachteilen, kann aber auch gut zuhören. Die Politik ist inzwischen ein fester Bestandteil seines Lebens. «Oft setzen wir in den Gemeinden das um, was übergeordnet beschlossen wird.» Das ist ein wichtiger Grund, warum Christian Pfaller als Kantonsrat mitdiskutieren und mitentscheiden möchte. Die Vorschriften und Richtlinien für Gewerbetreibende müssen auf ein gesundes Mass reduziert werden. Gleiches gilt für Gebühren und Abgaben. «Für mich hat die Selbstbestimmung jedes Einzelnen und die Gewerbefreiheit einen sehr hohen Stellenwert.» Wichtig ist Pfaller zudem das Gleichgewicht von beruflicher und akademischer Bildung, insbesondere hinsichtlich der Finanzierung.

 

Angaben zur Person

Christian Pfaller, 1976, verh., 4 Kinder

Lehre als Maler in Bassersdorf
Unternehmer, Inhaber/CEO Pfaller & Söhne AG

Politischer Werdegang: Gemeinderat Bassersdorf seit 2010

Weiterbildung für Politik (an der HSG St. Gallen)

 

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